Wildalpen 2026 the same procedure as every year ....
25 Zugvögel, davon 16 Kinder und Jugendliche, 4 Übungsleitende und fünf unterstützende Erwachsene packten am Freitagabend, dem letzten Schultag Hänger und Busse. Samstagmorgen um 5 Uhr ging es auf die Autobahn Richtung Süden. Nach 11 Stunden und ca. 850 km erreichten wir unser Ziel Wildalpen an der steirischen Salza. Konrad, die gute Seele vom Gemeindecampingplatz hatte uns wie verabredet unseren Lieblingsstellplatz direkt am „Plöpp“ reserviert.
Nachdem das Gruppenzelt und die privaten Zelte aufgebaut waren, mussten die älteren Jugendlichen mit Marcel und Kieran noch auf dem Wasser ausprobieren, ob bei dem sehr niedrigen Mindest-Wasserstand von 125 m auf der HiWi-Welle oberhalb vom Campingplatz noch Freestyle Aktionen möglich sind. Leider machten diese keinen Spaß und das sollte sich auch in der gesamten Woche nicht ändern. Lediglich die Stelle oberhalb vom Plöpp und dieser selbst hatten genug Wasser, um traversieren und stützen zu üben.
Für unsere Wildwasserneulinge war der Wasserstand gut geeignet, sich langsam an strömendes Wasser zu gewöhnen, das Boot zu stellen und dann die Linie zu paddeln, die der erfahrene Vorausfahrende vorgab. Hier muss ich unseren Sporthelferinnen und Helfern, Daniel, Siri, Marie, Vicky und Tom ein großes Lob aussprechen. Sie haben die Neuen, Florian, Liv und Lucie sowie die nicht so erfahrenen Henrik und Tom super betreut. Kieran und Marcel haben abends mit ihnen die Gruppen und die Paddelabschnitte besprochen.
Aber auch außerhalb des „Baches“ waren die Jugendlichen hervorragend organisiert, sie luden die Boote sicher und gekonnt und engagierten sich selbstverständlich beim Kochen und Spülen. So harmonisch habe ich die Gruppe noch nicht erlebt, mein großes Kompliment an alle die dazu beigetragen haben.
Auch unterhalb von Wildalpen gab es in diesem Jahr wenig wirklich herausfordernde Abschnitte auf der Salza, deshalb wurde die Schlucht – die auch bei niedrigem Wasserstand einige interessante Stellen hatte – trotz der letzten Kilometer auf dem Stausee so oft gefahren wie sonst nie.
Nachdem der Weg auf den Mittelberg schon im Dunklen erprobt war, beschlossen Kieran und Adrian die Besteigung des 978 m hohen Mittelberges mit seinem Gipfelkreuz mit einem Spielboot auf dem Rücken zu bewältigen. Es waren 300 Höhenmeter auf teilweise recht steilem Pfad zu bewältigen, dieser Challenge schlossen sich fast alle Jugendlichen an. So entstand ein imposantes Gipfelbild mit Sonnenuntergang.
Der Ausflug am Mittwoch dem Pausentag führte uns ins Mendlingtal. Dort wird in beeindruckender Weise dargestellt wie mühsam früher die Baumstämme durch ein enges Bachtal mit Stauwehren und Rinnen hinunter bis zum Sägewerk geflößt wurden. Die Wanderung durch das enge Tal selbst war schon ein Erlebnis, beim rekonstruierten Sägewerk konnten wir ausprobieren, wie mühsam es ist eine Scheibe mit der Handsäge vom Baumstamm abzutrennen.
Ich glaube trotz des niedrigen Wasserstandes sind alle auf ihre Kosten gekommen, wir haben den Platz für die erste Ferienwoche im nächsten Jahr schon wieder reserviert!
Matthias mehr Bilder findetr ihr in der Galerie

