Am Sonntag, den 25.01.2026, waren wir zu unserer Jubiläums-Matinee „75 Jahre Kanu Club Zugvogel Köln“ geladen.
Zahlreiche Gäste waren anwesend – aus den eigenen Reihen ebenso wie geladene Gäste aus Sport und Politik, die unser langjähriges Bestehen gewürdigt haben.
Um nur einige zu nennen: Kölns Bürgermeisterin Teresa Bellis-Olinger, Dajana Pefestorff, Präsidentin des Deutschen Kanu-Verbands, Helmut Schaefer, Vorsitzender des Stadtsportbundes Köln, Gabriele Koch, Vizepräsidentin DKV Freizeitsport, Lutz Tempel, Bezirksbürgermeister Porz, Chris Schog, Vizepräsident und 1. Jugendwart von Kanu NRW, Ottmar Hartwig, Umweltbeauftragter von Kanu NRW Bezirk 4, Brigitte Verhoef, Vorsitzende des Kanu-Kreises Köln, Gabriele Kohler in ihrer Funktion als Sprecherin der olympischen Spitzenverbände in der Konferenz für Frauen, Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie als Beauftragte für Chancengleichheit (DKV/KVNRW/Bezirk 4 und im Zugvogel), Alexandra Knorr, DKV Ressort Freizeit/Service und Kassenwartin im Kanu-Bezirk 4, sowie Gregor Timmer, Freund unseres Vereins und ehemaliger Leiter des Sportamts Köln.
Da nicht alle Reden hier aufgegriffen werden sollen, möchte ich besonders das Grußwort von Dajana Pefestorff hervorheben, der ersten Präsidentin des Deutschen Kanu-Verbands in seiner 110-jährigen Geschichte.
Ihre Worte haben mich zum Nachdenken gebracht: 86.000 Sportvereine in Deutschland mit etwa 29,3 Millionen Mitgliedschaften – das ist mehr als ein Drittel unserer Einwohnerzahl.
Eine Zahl, die zeigt, wie wichtig uns Zusammenhalt ist, und die verdeutlicht, welchen Stellenwert unsere Arbeit hat. In diesem Zusammenhang sprach Dajana Pefestorff von der Demokratiearbeit, die wir als Vereine leisten.
Was meint sie damit? In Sportvereinen kann und soll man mitgestalten, mitentscheiden und mitstreiten – Vereine sind damit auch wichtige Schulen der Demokratie.
Dabei erinnere ich mich an ein Interview mit Nina Reip, Leiterin der Geschäftsstelle Netzwerk Sport & Politik der Deutschen Sportjugend, in dem sie sagte, sie sei überzeugt davon, dass Sportvereine Lernorte der Demokratie sind, weil sie erfahrbar machen, dass gemeinsame Entscheidungen möglich und umsetzbar sind. Der Sportverein als ein Ort, an dem Menschen, die zunächst nichts gemeinsam haben außer Hobby und Leidenschaft, Gemeinschaft aushandeln und den Verein gemeinsam organisieren.
Wir sind Vorbilder für unsere jüngsten Mitglieder – auch das macht uns aus. Nicht nur der sportliche Zusammenhalt.
75 Jahre Zugvogel. 75 Jahre gemeinsam in Bewegung.
Andrea nahm uns mit auf eine Reise durch 75 Jahre Vereinsgeschichte – von unserer Gründung am 24.09.1951 bis heute –, bevor nach der Mittagspause unser Zusammenhalt durch Bewegung geehrt wurde.
Und wir haben ganz schön viele Kilometer geschrubbt – hier noch einmal schwarz auf weiß:
Kinder und Jugendliche 3.415 km, Erwachsene 13.909 km, insgesamt 17.323 km verteilt auf 40 Fahrtenbücher.
Bravo! Unsere Jüngsten: Nina, Ida, Anna, Marie, Charlotte, Mattis, Tom, Tobias, Vicky, Siri, Marie. und Daniel.

Eine besondere Initiative, um unseren Jüngsten die Scheu vor dem Wasser und dem Rollen zu nehmen, sind unsere Freestyle-Schülerwettkämpfe mit dem Maskottchen Hai-Score das heute an Siri, Vicky, Mattis, Tom, Kilian, Daniel, Leander, Leander, Esta, Kieran und Naya übergeben wurde. Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß!
Es gab noch weitere Ehrungen, so zum Beispiel die kleine Sportplakette der Stadt Köln für Daniel, Naya und Sebastian, unseren Slalomfahrer. Sebastian ist außerdem Deutscher Vizemeister im Slalom Ü40. Gratulation, Sebastian, und danke, dass du die Stange hältst – oder besser gesagt: für uns umrundest! Naya, zweifache Deutsche Meisterin und Vize-Deutsche Meisterin im Freestyle, wird im Frühjahr von der Stadt Köln noch mit der großen Sportlerplakette ausgezeichnet. Weiter so!
Insgesamt 13.909 km. Ein Hoch auf Ansgar, Susanne, Sabine, Regina, Martin, Darius, Naya, Sylvia, Ulrike, Anne, Kristine, Michael, Michael, Rolf, Evelin, Johannes, Iain, Irene, Andrea, Eric, Petra, Hans, Eberhardt, Brigitte, Andrea, Bernd, Karin, Bernhard, Norbert, Ana, Joachim, Matthias, Alexandra, Gabi, Wolfgang, Sonja, Christian, Jens, Heike, Karen und Annette. 40 abgegebene Fahrtenbücher, darunter einige Bronzeleistungen, Damenpokale und Schrubberehrungen bei Jugendlichen und Erwachsenen. 2026 werden es mindestens 42 Fahrtenbücher sein – Kieran versprach, seines wieder beizusteuern, und auch unser angehender Ü40-Freestyler Jens ist motiviert. No pressure …

Neben all diesen Leistungen sollen auch unser Kenterkönig Ansgar und der Träger der goldenen Zitrone, Jens, nicht unerwähnt bleiben. Ansgar – im Januar in Mondorf zu kentern, bedarf einfach einer Auszeichnung. Und auch die Geschichte von Jens, der sein Paddel schützend unter sein Auto legte, es dort vergaß und anschließend darüberfuhr, geht in die Annalen des Zugvogels ein. Die eine oder andere Lagerfeuerrunde wird diese beiden Anekdoten sicher wieder aufgreifen.
Zum Abschluss gab es einen tollen Zusammenschnitt der letzten Jahre, Momente auf dem Wasser, bei Fahrten quer durch Europa, Paddeln auf hoher See, fremden und bekannten Flüssen und natürlich auf unserem Rhein, ein großes Miteinander bei Aufräumaktionen und Koch- und Grillrunden, Clubabenden und besagten Lagerfeuern. Danke für diesen tollen Film lieber Darius.
In diesem Sinne:
Danke an alle, die diesen Tag mitgestaltet haben, die unseren Verein unterstützen und in die Welt tragen und danke an alle Mitglieder – ohne euch gäbe es keinen Zusammenhalt. Auf viele weitere gemeinsame Jahre und Paddelkilometer!
Corina
weitere Bilder gibt's in der Galerie.....

