Jugendfahrt zur Soca im Herbst 2007



Als wir am Samstag, dem Tag vor unserem geplanten Soca-Urlaub am Bootshaus ankamen, wurden wir bereits von Fossi erwartet, der uns erklärte, wir würden zuerst an die Möll fahren, da auf der Soca zuviel Wasser wäre. Mit eher gedämpfter Begeisterung packten wir alles bis auf unsere Schlafsachen in Bus und Hänger. Als wir damit fertig waren, gingen wir ins Bootshaus, um unsere vorher gekauften Pizzas zu essen.

Am nächsten Morgen fuhren wir gegen halb fünf los und holten auf dem Weg noch Christian bei sich zu Hause ab. Franz, Mechthild und Brigitte fuhren mit Franz’ Bus an die Möll.

Wir kamen spät nachmittags in Möllbrücke an und hatten den ganzen Campingplatz für uns.

Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut und den Hänger ab- und ausgeladen hatten, gingen wir zum Essen in ein Restaurant.

Am Montagmorgen frühstückten wir und paddelten dann vom Kraftwerk bis zum Stausee.

Die Tour begannen Moritz, Gregor, Fossi und ich damit, von der Schräge des Kraftwerks aus ins Wasser zu rutschen. Die anderen wollten die Tour lieber trocken beginnen.

In Obervellach spielten wir eine Zeit lang (wobei es den einen oder anderen Schwimmer gab), bevor wir weiterpaddelten. Als wir fast am Ende der Strecke waren, beschlossen die Erwachsenen, dass wir jetzt eine Pause machen könnten. Auf die Idee waren vorher zwar schon mehrere von uns gekommen, aber wir mussten ja genau an dieser Stelle Pause machen.

So saßen wir also auf einer halb-sonnigen Wiese direkt neben einer Kuhweide und versuchten die Kühe abwechselnd zu füttern und zu ärgern. Als die Kühe entnervt abzogen, gingen Fossi, Moritz, Gregor und Christian dazu über, den Zaun auf Strom zu testen. Danach legten wir noch das letzte Stück der Strecke ohne Zwischenfälle zurück.

Am Abend kam es dann zu der Diskussion, ob wir am nächsten Tag auf die Isel gehen oder zur Soca fahren sollten. Alle Jugendlichen (außer Moritz, dem daraufhin prompt das Stimmrecht entzogen wurde), waren dafür an die Soca zu fahren, da uns das Wasser an der Möll zu kalt war. Also packten wir am nächsten Morgen unsere Sachen wieder ein und fuhren weiter zur Soca.

Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, fuhren wir an dem Tag erst mal nur die kurze Strecke vom Campingplatz bis Zaga. Am Mittwoch ging es dafür zweimal auf die Koritnica. Allerdings streikten bis auf mich alle aus der Jugendgruppe bei unserm zweiten Durchgang.

Brigitte musste auf halber Strecke aussteigen, weil sie sich der Koritnica doch nicht mehr gewachsen fühlte.

Am Donnerstag kamen dann unsere Erwachsenen auf die glorreiche Idee, von der dritten Klamm aus bis zur Slalomstrecke durch zu fahren, was heißt: Hausstrecke + Hausfrauenstrecke + Blockstrecke + Friedhofstrecke. Und das ganze auch noch bei Scheißwetter!!! Wir (die Jugendgruppe) fanden die Idee so bescheuert, dass wir uns weigerten, weiter als bis hinter die Hausfrauenstrecke mit zu fahren.

Wir setzten uns also in den warmen Bus, in den wir vorher Tonnenweise Chips und Süßkram gepackt hatten und ließen die Erwachsen (bis auf Brigitte) weiterfahren.

Am nächsten Tag wurden dann Moritz, Jana und ich auf den Friedhof „gezwungen“ (Gregor hatte sich irgendwie an den Füßen verletzt und passte deshalb in kein Boot).

Wir paddelten den Friedhof, bis auf einen Schwimmer von Jana, ohne Zwischenfälle und wurden am Ausstieg von Victoria und Brigitte abgeholt, die erst kurz nach (!) uns kamen.

Am Nachmittag ging es zum Abschluss noch mal auf die Koritnica.

Als Brigitte direkt vor der Klamm schwamm, holte Moritz mit den Worten „Ach, das kann ja dauern!“ einen Apfel aus der Schwimmweste und gönnte sich eine kleine Stärkung.

Kurze Zeit später stiegen Victoria und Brigitte auf halber Strecke aus.

Die Anderen paddelten weiter bis zum Campingplatz.

Am Samstagmorgen war dann auch das bis dahin größtenteils schöne Wetter vorbei, so dass uns der Abschied nicht ganz so schwer fiel.

Jorina













zurückzum Seitenanfang