Der ausrichtende Verein, die KV Sloterplas, hatte Mühe, die über 200 Kanuten zählende Teilnehmerschar  auf dem Zeltgelände unterzubringen und abends durch die Grachten von Amsterdam hindurchzuschleusen.

Einige Anmerkungen:

-  Das Amsterdam eine Reise wert ist, braucht nicht betont zu werden. Vom Wasser aus ist eine Stadtbesichtigung natürlich besonders reizvoll (so z.B. die modernen und historischen Backsteinbauten, die malerischen Grachten und das bunte Treiben links und rechts der Kanäle, die Hausboote, die wunderschönen Brücken und das interessante Rotlichtviertel).

- Schade, dass unsere Freunde von der KV Sloterplas offenbar glaubten, uns ganz Amsterdam auf einer einzigen Fahrt zeigen zu müssen. In einem Höllentempo wurden wir durch das abendliche und nächtliche Amsterdam gelotst. Für ein Verweilen, ein genaueres Hinschauen, war keine Zeit.

- Die Fahrt kann man mit einem guten Plan der Altstadt auch sehr gut alleine machen. Wie wär's damit im nächsten Jahr? Dann sollten wir uns etwas mehr Zeit nehmen. Ein Wochenende reicht kaum aus, denn, wenn man schon einmal dort ist (es sind bis dort immerhin 300 km), sollte man auch ein kleines Kulturprogramm (Rijksmuseum usw) mit einplanen. 

- Bei der KV Sloterplas kann man gut zelten und  wahrscheinlich auch einen Wohnwagen abstellen. Das Vereinsgelände befindet sich in ruhiger Vorortslage an einem See.

- Nach 2 km Richtung Altstadt muss allerdings eine Schleuse umtragen werden (Ausstieg und Einstieg an einer etwa 80 cm hohen Kaymauer, 150 m über eine Straßenkreuzung und durch einen Park). Nicht jedermanns Sache. Bootswagen dringend empfohlen.

- Die Kanäle haben keine oder nur ganz geringe Strömung. Besser nicht das Kurzboot nehmen.

- Es gibt nur wenige Ausstiegsstellen.

- Der Schiffsverkehr hält sich sehr in Grenzen. Motorboote und Ausflugsschiffe fahren langsam und durchweg vorsichtig.


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